Dank einer smarten Modernisierung konnte Alloga ihren komplexen Warenfluss optimieren und den Durchsatz steigern.
Dank einer smarten Modernisierung konnte Alloga ihren komplexen Warenfluss optimieren und den Durchsatz steigern.

Das Prewholesale ist in der Pharma-Branche ein wichtiges Bindeglied auf dem Weg der Medikamente vom Hersteller zum Kunden. Prewholesaler wie Alloga müssen als Kontraktdienstleister ganz besondere Herausforderungen bewältigen und im gesamten Prozessablauf höchste Qualitätsanforderungen erfüllen. Und die Fähigkeit, auf individuelle Bedürfnisse standardisiert antworten zu können, wird zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor.  

Alloga, ein Unternehmen der Galenica Gruppe, ist einer der führenden Logistik-Unternehmen für den Pharma-Prewholesale in der Schweiz und stellt der Pharmaindustrie modular aufgebaute und prozessgesteuerte Dienstleistungen über die gesamte Lieferkette zur Verfügung. Gerade Medikamente müssen schnell und bedarfsgerecht für die über 13.000 Warenempfänger, wie zum Beispiel Ärzte, Apotheken und Krankenhäuser, die von Alloga beliefert werden, bereitstehen. 

Modernisierung der Fördertechnik im laufenden Betrieb

Durch eine steigende Auftragslage und immer höhere Anforderungen an Lagerkapazitäten, Durchsatz und Effizienz wurde für Alloga die strategische Erneuerung ihrer Fördertechnik unumgänglich. Die Wahl von Alloga fiel auf den erfahrenden Systemintegrator Flück Fördertechnik aus Kirchberg, nahe Bern, einer der führenden gesamtheitlichen Lösungsanbieter. Eine dieser speziellen Anforderungen von Alloga war es, einen Umbau im laufenden Betrieb zu bewältigen, das heisst ohne Betriebsunterbrechung und unter hohem Zeitdruck. Dafür arbeitete Flück erfolgreich mit Interroll zusammen, die mit der „modularen Förderer-Plattform“ dafür eine optimale Lösung bietet. “Diese Umsetzung war nur möglich mit vorkonfektionierten Modulen, die wir von Interroll beziehen konnten. Nur so konnte dieses Projekt erfolgreich in dieser kurzen Zeit umgesetzt werden." bestätigt Peter Flück, Geschäftsführer der Flück Fördertechnik AG.

Spezialanfertigung im Kommissionierbereich verdoppelt den Durchsatz

Um den Durchsatz im bestehenden Raum zu optimieren, setzte Flück auf eine Sonderanfertigung für Alloga: spezielle Aufgabetürme im Kommissionierbereich. Dabei werden die fertig kommissionierten Aufträge von den Mitarbeitenden vollständig zum Versand aufgegeben. Durch einen Förderturm gelangen die Behälter auf eine Höhe von 4 Metern. So konnte der Platzbedarf minimiert werden. Durch die neue Fördertechnik mit der staudrucklosen Förderung konnte viel mehr Pufferkapazität unterwegs geschaffen werden. Bei den Aufgabeinseln wurden zusätzliche Staukapazitäten geschaffen, so dass der Kommissionierer auf einmal die ganze Ware abladen und sich dann weiter seiner Aufgabe widmen kann.

Signifikante Vorteile für Alloga

Für Andreas Koch, Leiter Alloga, sind die Vorteile der neuen Fördertechnik offensichtlich: "Die Verbesserungen, die wir erzielen konnten waren einerseits, dass wir mehr Aufgabestationen haben, das heisst wir haben mehr Möglichkeiten, die Fördertechnik zu bedienen, wir haben mehr Kapazität beim Transport in die Spedition hinein - das konnte verdoppelt werden. Und als sehr angenehmen Nebeneffekt möchte ich erwähnen, dass die jetzige Förderanlage ruhiger ist." Dank einer smarten Modernisierung konnte Alloga ihren komplexen Warenfluss optimieren und den Durchsatz steigern. Die Weichen für zukünftiges Wachstum sind gestellt!

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Flück Fördertechnik ist offizieller Partner des Rolling On Interroll Programms der weltweiten Interroll Gruppe. Als erfahrener Systemintegrator vertraut Flück auf Interrolls führende MCP-Fördermodule und Steuerungen als Schlüsselelemente für seine Gesamtlösungen.


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